Die Jagd auf den Jäger

Initiative zum Schutz von Haien und zur Erhaltung unseres maritimen Ökosystems

Die Jagd auf den Jäger

 

Haie sind vielfach in Ihrem Bestand bedroht. Denn sie sind einem gigantischen Feldzug ausgesetzt, der sie mittlerweile beinahe überall zum Opfer werden läßt.

 

Zum einen sind sie das Opfer der industriellen Fischerei. Sie landen als Beifang in den Netzen der Fischtrawler, die mit rieseigen Steilwänden die Meere leerfischen.

 

Viele große Haie brauchen lange Zeit, bis sie geschlechtsreif sind. Dies ist kein Wunder, denn wie auch bei den großen Landraubtieren geschieht die Vermehrung langsam, sonst würde es zu viele Räuber und zu wenig Beutetiere geben.

Ein weißer Hai braucht 10 - 12! lange Jahre, bis er fortpflanzungsfähig ist.

 

Doch nicht nur die Fischerei schadet den Beständen, gefährlicher ist scheinbar die immer mehr schwindene Manneskraft asiatischer Liebeskünstler. Haifischflossen werden zu Suppe verarbeitet, der Rest des Haies einfach wieder über Bord geschmissen, wo die Tiere qualvoll verenden. (STOP FINNING)

 

 

 

Weitere tiefgreifende ökologische Störfaktoren sind unter anderen Umweltverschmutzung, zunehmende Verschlechterung der Wasserqualität und anthropogene Klimaänderung. In Zeiten vor der menschlichen Einflussnahme waren die betroffenen Fischspezies, in einer—im Vergleich zu heute—unvorstellbar großen Zahl und Fülle vorhanden. (siehe Sie müssen JavaScript aktivieren, damit diese Seite ordnungsgemäß angezeigt wird. )

 

Paläoökologische, archäologische und historische Daten zeigen, dass es vom Beginn der Überfischung bis zu den zwangsläufig folgenden dramatischen Änderungen in den ökologischen Lebensgemeinschaften (Biozönosen) eine zeitliche Verzögerung von Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten gibt. Dies erklärt sich daraus, dass nicht befischte Spezies derselben trophischen Ebene (Stellung in der Nahrungskette) die ökologische Nische der überfischten Spezies einnehmen – solange bis sie ihrerseits überfischt oder an epidemischen Krankheiten als Folge ihrer Überbevölkerung (verursacht durch das Wegfallen der konkurrierenden Spezies) dezimiert sind.

 

Maßnahmen gegen die Überfischung sind supranationale Überfischungsabkommen oder die Einrichtung von Fischerei-Schutzzonen, mit denen der freie und ungehinderte Fischfang zeitlich begrenzt bzw. dauerhaft eingeschränkt oder durch die Höchstmengen festgeschrieben werden.

 

Überfischung lässt sich durch ein soziales Dilemma begründen, aber auch durch das Gewinnstreben der Großfangflotten. Ein sogenanntes „Leerfischen“ der Meere ist praktisch nicht möglich, denn wenn eine Fischart stark vom Aussterben bedroht ist, spezialisieren sich die Fischfangflotten auf andere Fischarten, da sie hier höhere Erträge erzielen, als bei den vom Aussterben bedrohten. Kommen noch andere Faktoren hinzu, kann die Fischart jedoch aussterben.

 

 

 

 

 

Freiheit ist der Abstand zwischen Jäger und Gejagdem ....

 

 

 

 

 

 

 

 

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